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Die Vereinigten Staaten erstrecken sich über sechs Hauptzeitzonen: vier auf dem Festland (Eastern, Central, Mountain, Pacific) sowie Alaska und Hawaii. Wenn Sie mit Ansprechpartnern in New York, Chicago, Denver oder Los Angeles kommunizieren, müssen Sie deshalb zuerst klären, welche Zonenzeit gilt. Der Zeitunterschied zu Deutschland reicht von sechs Stunden an der Ostküste bis zu zwölf Stunden auf Hawaii.
Zeitzone und UTC-Offset
Die vier Zeitzonen des Festlands unterscheiden sich um jeweils eine Stunde. Dazu kommen Alaska und Hawaii mit eigenen Regeln:
- Eastern Time (ET): UTC-5 im Winter (EST) / UTC-4 im Sommer (EDT) – New York, Miami, Washington.
- Central Time (CT): UTC-6 (CST) / UTC-5 (CDT) – Chicago, Dallas, Houston.
- Mountain Time (MT): UTC-7 (MST) / UTC-6 (MDT) – Denver, Salt Lake City.
- Pacific Time (PT): UTC-8 (PST) / UTC-7 (PDT) – Los Angeles, San Francisco, Seattle, Kalifornien.
- Alaska: UTC-9 (AKST) / UTC-8 (AKDT).
- Hawaii: konstant UTC-10 (HST), ganzjährig ohne Sommerzeit – Details dazu im Beitrag Hawaii.
Eine Sonderrolle nimmt Arizona ein: Der Bundesstaat liegt zwar in der Mountain Time Zone, stellt die Uhren aber nicht um und bleibt ganzjährig bei UTC-7 – mit Ausnahme der Navajo Nation im Nordosten des Staates, die der Sommerzeit folgt. Die vier Festland-Zonen setzen sich nahtlos in Kanada fort, wo dieselbe Einteilung von Eastern bis Pacific gilt.
Sommer- und Winterzeit
Die meisten US-Bundesstaaten stellen die Uhren zweimal im Jahr um. 2026 beginnt die Sommerzeit am 8. März und endet am 1. November, jeweils um 2 Uhr Ortszeit. Damit weicht der Rhythmus von Deutschland ab, wo die Sommerzeit erst am 29. März startet und bereits am 25. Oktober endet.
Zwei Ausnahmen bestätigen die Regel: Hawaii verzichtet komplett auf die Sommerzeit, ebenso der größte Teil Arizonas. Puerto Rico und die übrigen US-Außengebiete stellen die Uhren ebenfalls nicht um.
Zeitunterschied zu Deutschland
Weil sowohl die USA als auch Deutschland im Sommer die Uhr vorstellen, bleibt die Differenz für die Zonen mit Sommerzeit übers Jahr gesehen gleich. Nur Arizona und Hawaii, die niemals umstellen, rücken im deutschen Sommer eine Stunde weiter von Deutschland weg als im deutschen Winter.
| Zeitzone | Rückstand zu MEZ (DE-Winter) | Rückstand zu MESZ (DE-Sommer) |
|---|---|---|
| Eastern Time | 6 Std. | 6 Std. |
| Central Time | 7 Std. | 7 Std. |
| Mountain Time | 8 Std. | 8 Std. |
| Arizona (ohne Sommerzeit) | 8 Std. | 9 Std. |
| Pacific Time | 9 Std. | 9 Std. |
| Alaska | 10 Std. | 10 Std. |
| Hawaii | 11 Std. | 12 Std. |
Eine kurze Ausnahme gibt es zweimal im Jahr: Zwischen dem 8. und dem 29. März 2026 hat die USA die Sommerzeit bereits eingeführt, Deutschland aber noch nicht – in diesem Fenster ist die Differenz für alle Zonen mit Sommerzeit für einige Tage um eine Stunde kleiner als sonst. Spiegelbildlich passiert dasselbe zwischen dem 25. Oktober und dem 1. November, wenn Deutschland schon zurückgestellt hat, die USA aber noch nicht.
Beste Zeit für Kontakt und Meetings
Für Telefonate oder Videocalls mit der Ostküste planen Sie am besten den deutschen Nachmittag ein: 14 bis 17 Uhr MEZ/MESZ entsprechen 8 bis 11 Uhr in New York oder Washington, dem Beginn des dortigen Arbeitstags. Mit der Westküste erreichen Sie Ihre Gesprächspartner am ehesten im frühen deutschen Abend: 17 bis 19 Uhr MEZ/MESZ treffen auf 8 bis 10 Uhr in Kalifornien oder Seattle. Mit Hawaii bleibt Ihnen nur ein schmales Fenster gegen 19 bis 20 Uhr deutscher Zeit, wenn dort der Morgen beginnt – für einen kompletten Arbeitstag reicht die Überlappung praktisch nie.
Reise- und Praxishinweise
Für einen Direktflug von Frankfurt nach New York sollten Sie rund neun Stunden einplanen, an die Westküste (Los Angeles, San Francisco) eher elf bis zwölf Stunden. Nach Hawaii finden Sie meist keinen Nonstop-Flug ab Deutschland; mit Umstieg über die Westküste verlängert sich die Reisezeit deutlich. Den Rückflug aus den USA nach Deutschland empfinden viele als leichter, weil er ostwärts verläuft und der Körper die verlorenen Stunden am Zielort schneller ausgleicht als beim Hinflug. Einen Überblick über weitere Länder des Kontinents bietet der Beitrag Amerika.
Häufige Fragen
Wie viel Zeitunterschied gibt es zwischen Deutschland und den USA?
Das hängt von der Zeitzone ab: 6 Stunden zur Ostküste (New York, Miami), 7 Stunden zum mittleren Westen (Chicago), 8 bis 9 Stunden zu den Rocky Mountains und Arizona, 9 Stunden zur Westküste und 11 bis 12 Stunden zu Hawaii.
Gibt es in den USA überall Sommerzeit?
Nein. Hawaii und der größte Teil Arizonas stellen die Uhren nicht um. Die Navajo Nation innerhalb Arizonas macht die Sommerzeit dagegen mit.
Wann beginnt und endet die Sommerzeit 2026 in den USA?
Am 8. März 2026 springen die Uhren vor, am 1. November 2026 wieder zurück, jeweils um 2 Uhr Ortszeit. Deutschland stellt erst am 29. März um und bereits am 25. Oktober zurück.
Wie spät ist es in New York, wenn es in Deutschland 12 Uhr Mittag ist?
Da beide Länder im Sommer die Uhr vorstellen, bleibt die Differenz konstant: In New York ist es sowohl im deutschen Winter als auch im deutschen Sommer 6 Uhr morgens.
Warum ändert sich der Zeitunterschied zu Arizona und Hawaii trotzdem?
Weil diese beiden Ausnahmen ihre Uhren nie umstellen. Wechselt Deutschland im Frühjahr auf Sommerzeit, wächst der Abstand zu Arizona und Hawaii automatisch um eine Stunde – unabhängig davon, was in den USA sonst passiert.
Das Wichtigste in Kürze
- Die USA umfassen sechs Hauptzeitzonen von UTC-10 (Hawaii) bis UTC-5 (Eastern Time, Winter).
- 2026 gilt die US-Sommerzeit vom 8. März bis 1. November – andere Termine als in Deutschland (29. März bis 25. Oktober).
- Der Zeitunterschied zu Deutschland liegt zwischen 6 Stunden (New York) und 12 Stunden (Hawaii, deutscher Sommer).
- Arizona (außer Navajo Nation) und Hawaii kennen keine Sommerzeit – ihr Abstand zu Deutschland schwankt daher um eine Stunde zwischen deutschem Winter und Sommer.
- Für Calls eignet sich meist der deutsche Nachmittag (Ostküste) oder frühe Abend (Westküste); mit Hawaii bleibt nur ein schmales Zeitfenster.







